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Gelatine
- rundum natürlich und gesund Was
ist eigentlich Gelatine? Ein
wertvolles Eiweiß für den Menschen Die Bausteine der Eiweiße (Proteine) sind Aminosäuren. Der menschliche Körper ist in der Lage, alle benötigten Proteine aus Aminosäuren aufzubauen. Es gibt jedoch zehn Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann und die daher regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie werden essentielle Aminosäuren genannt. Gelatine enthält insgesamt 18 Aminosäuren, davon neun der zehn essentiellen Aminosäuren. Gelatine enthält:
In
Gelatine sind weder Konservierungsstoffe noch andere Zusätze enthalten.
Sie ist frei von Cholesterin und Purinen (Harnsäureverbindungen). Gelatine -
ein variantenreiches Produkt Ein
wichtiges Kriterium zur Qualitätsbestimmung von Gelatine ist der
sogenannte Bloomwert, der im allgemeinen zwischen 50 und 300 liegt. Mit
ihm wird die Gallertfestigkeit und die Gelierkraft von Gelatine bestimmt.
Je höher der Bloomwert, desto höher die Gelierkraft der Gelatine. Das
Lebensmittel Gelatine ist einzigartig in seiner zuverlässigen
Stabilisierung, Gelierfähigkeit und Handhabung. Blattgelatine Hydrolysate Instant
Gelatine Gelatine
in der Pharmaindustrie In der pharmazeutischen Industrie wird Gelatine auf sehr vielfältige Weise eingesetzt. Sie dient zur Herstellung von Kapseln, Tabletten und Dragees und schützt Medikamente vor dem schädlichen Einfluss von Luft und Licht. Durch ihre gute Verträglichkeit mit menschlichem Gewebe wird Gelatine in Schwammform bei der Wundbehandlung und in Lösungen als Blutplasma-Ersatzmittel eingesetzt. Kapseln
und Tabletten Vitaminpräparate Gelatine
- Qualität und Sicherheit haben höchste Priorität Gelatine
ist seit je her ein gesundes und sicheres Lebensmittel. Seit BSE steht
mancher Verbraucher der Gelatine allerdings skeptisch gegenüber. Das ist
zwar verständlich, aber unberechtigt. Die europäischen
Gelatinehersteller standen schon immer für höchste Qualität der
Gelatine. Das zeigt sich in der sorgfältigen Auswahl hochwertiger
Rohmaterialien als auch in dem mehrstufigen Herstellungsprozess selbst.
Die EU-Kommission legte im Jahr 1999 als Reaktion auf die BSE-Krise
europaweit verschärfte Regelungen für Herstellung, Verkauf und Reinheit
von Speise- und Pharmagelatine fest. Die GME-Mitgliedsunternehmen hatten
lange vor diesen verschärften Maßnahmen reagiert und die EU-Kriterien
bereits umgesetzt. Hinsichtlich ihrer Sicherheit, gerade auch im Hinblick auf BSE, ist Gelatine sicherlich das bestuntersuchte Lebensmittel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Kommission für Gesundheit und Verbraucherschutz haben aufgrund internationaler Forschungsergebnisse bestätigt, dass Gelatine sicher ist. Hochwertige
Rohstoffe Das Fleisch der geprüften Tiere wird an Metzgereien geliefert, Häute und Knochen gehen in die Gelatineproduktion. Die gängige Praxis von Schlachtung, Kontrollen und Zulassungsverfahren garantiert, dass die für Gelatine verwendeten Rohmaterialien ausschließlich von Tieren kommen, deren Fleisch für den menschlichen Verzehr freigegeben ist. Die Auswahl der Rohmaterialien geht Hand in Hand mit den gesetzlichen Bestimmungen. Die europäische Gesetzgebung regelt alle Stufen der Gelatine Herstellung, angefangen von der Auswahl der Rohstoffe bis zu deren Auslieferung. Damit unterliegen alle Rohstoffe einer lückenlosen, strengen Sicherheits- und Herkunftskontrolle. Pharmagelatine muss den strengen Vorschriften der amtlichen Arzneibücher entsprechen. Speisegelatine genügt ebenfalls diesen Anforderungen und unterliegt zusätzlich dem Lebensmittelrecht. Die Gelatine-herstellende Industrie ist damit eine der best-strukturiertesten und best-kontrolliertesten Industriezweige überhaupt in Europa. Ein
weiterer Sicherheitsgarant ist die Herstellung Die
Studienergebnisse belegen, dass durch den Verzehr von Gelatine zu keinem
Zeitpunkt ein Risiko für den Menschen bestanden hat.
Wissenschaftliche
Gutachten
Nach Vorlage von fünf
Validierungsstudien zu den Herstellungsprozessen von Knochengelatine
(initiiert von der GME und gefördert durch die Europäische Union), hat
sich die U.S. Food and Drug Administration (FDA) mit Unterstützung ihres
Beratenden TSE Ausschusses (TSEAC) zu einer Neueinschätzung des
Sicherheitsprofils von boviner Knochengelatine entschlossen. BSE-Sicherheit von Knochengelatine vom wissenschaftlichen Beraterausschuss der FDA bestätigt Seit
1997 überwacht die U.S. Food and Drug Administration (FDA) mit Unterstützung
ihres Beratenden TSE Ausschusses das Gefährdungspotenzial von tierischen
Produkten, menschlichem Spenderblut, chirurgischen Instrumenten,
Medizinprodukten, Sterilisationsmethoden und Anderes in diesem Bereich. Nach Vorlage von fünf Validierungsstudien zu den Herstellungsprozessen von Knochengelatine (initiiert von den Gelatin Manufacturers of Europe (GME) und gefördert durch die Europäische Union), hat sich die FDA zu einer Neueinschätzung des Sicherheitsprofils von boviner Knochengelatine entschlossen. In der Ausschusssitzung am 17. Juli 2003 in Washington präsentierten die Wissenschaftler ausführlich ihre Untersuchungen. Dabei wurden weitere Informationen zu der Herkunft und der Kontrolle der Ausgangsstoffe und zu den Herstellungsprozessen von Knochengelatine erläutert. In den Studien wurde der praktisch unmögliche Fall untersucht, dass das verwendete Rohmaterial ausschließlich von BSE-infizierten Rindern stammt. Die Ergebnisse aller Untersuchungen zeigen, dass selbst in diesem Fall keine BSE-Rest-Infektion in den mit den unterschiedlichen Herstellungsprozessen gewonnenen Gelatinen festgestellt werden konnte. Eine strenge Überwachung des Rohmaterials gewährleistet ebenfalls die Sicherheit der Gelatine: Das gesamte verarbeitete Ausgangsmaterial stammt von gesunden Tieren, die für den menschlichen Verzehr freigegeben sind. Nach eingehenden Gesprächen kamen die Mitglieder des Wissenschaftlichen TSE Beraterausschusses zu folgendem Schluss: Die Ergebnisse dieser neuen (GME) Untersuchungen belegen, dass der Gelatineherstellungsprozess die BSE-Infektionsgefahr so zu reduzieren vermag, dass ein ausreichender Schutz der menschlichen Gesundheit gegeben ist. Der wissenschaftiche Beraterausschuss der FDA ist weltweit das zweite sehr wichtige Fachgremium mit einer Bestätigung der Sicherheit von Knochengelatine. Bereits im März 2003 kam der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss (SSC) der Europäischen Union zu dem Ergebnis, dass das "Risiko (von Rinderknochengelatinen) nahezu Null ist". Ferner unterstützt der Ausschuss das Ersuchen der Gelatineindustrie nach einer Überarbeitung der jetzt geltenden FDA "Empfehlungen für die Industrie", um die Übereinstimmung mit den bestehenden europäischen Rohmaterial-Vorschriften sicher zu stellen. Links zu FDA-Dokumenten www.fda.gov/ohrms/dockets/ac/03/briefing/3969b1.htm
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